aus fremder Feder hat noch keine Informationen über sich angegeben

Es ist nicht egal, wie wir gebären!

Als Nina mich fragte, ob ich über meine Geburt schreiben würde, die ich als selbstbestimmt erlebt habe, dachte ich: Na klar schreibe ich über die Geburt. Aber je mehr ich darüber nachdachte, desto mehr kam die Erkenntnis: Die Geburt war selbstbestimmt, aber es gab auch einen Weg dorthin, der mindestens genauso wichtig, wenn nicht sogar wichtiger war. 

Schon 2010 hatte ich über die immer kritischer werdende Situation der Hebammen gelesen und wusste – sechs Jahre später – dass ich schnell sein musste, sollte ich schwanger werden.
Ich hatte viele Geburtsberichte gelesen, davon sehr viele positive über außerklinische Geburten mit 1 zu 1 Betreuung und eine aufsuchende Wochenbett-Betreuung. Da war also das diffuse Wissen, dass Hebammen wichtig für Schwangerschaft, Geburt und Wochenbettbetreuung waren, aber wie bedeutsam sie für mein persönliches Erleben derjenigen sein würden, ahnte ich noch nicht im Geringsten.

Als digital native bin ich mit dem Internet aufgewachsen und ohne es wäre ich nicht in der Lage gewesen, mir die Voraussetzungen für eine selbstbestimmte Geburt zu schaffen. Deshalb möchte ich meine Erfahrung mit Interessierten teilen, auch wenn der Text so viel länger geworden ist, als ursprünglich geplant. :-)

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Zwei Töchter und zwei verschiedene Geburtsorte

Wir freuen uns auch weiterhin über Einsendungen zu Geburtserfahrungen! Warum wir über Geburten schreiben, kannst du in diesem Beitrag von Petra nachlesen.
Die Verfasserin des folgenden Beitrages hat zwei Töchter geboren, die eine schon vor einigen Jahren, die andere vor ein paar Monaten.
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In meiner ersten Schwangerschaft hatte ich viele Ängste. Viele davon resultierten aus schlimmen Geburtsgeschichten, die ich bis dato kannte. Es waren einerseits Ängste vor unerträglichen Schmerzen während der Geburt, vor Komplikationen, vor Geburtsstillständen, schlechten Herztönen, sich zu früh lösenden Plazenten usw. Auf der anderen Seite fürchtete ich mich vor gefühllosen GeburtshelferInnen, mir aufgedrängten medizinischen Eingriffen und dem Kontrollverlust in einer Krankenhausroutine.
Ich fühlte mich in einer Zwickmühle: Einerseits „musste" ich für mein Sicherheitsbedürfnis in ein Krankenhaus gehen, andererseits war es für mich unvorstellbar, dort auf mir völlig unvertraute Menschen zu treffen, ganz zu schweigen von allen Schreckensszenarien des Verlustes meiner Selbstbestimmung, die ich mir ausmalte.

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Die Pille – warum denn nicht?

Wir schließen die Reihe rund ums pillenfreie Verhüten (erstmal) mit diesem Bericht ab, bei dem erstmalig die Kupferspirale einen kleinen Auftritt hat!

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Keine Nebenwirkungen und trotzdem pillenfrei!

Vor kurzem bekam Petra eine Mail mit dem nächsten Bericht zum Thema Pillenfrei:

Hey Petra,
wie besprochen, nachfolgend meine Verhütungsgeschichte ohne Nebenwirkungen durch die Pille.
Liebe Grüße!

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Sind Alternativen aus Stoff ökologisch sinnvoll?

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Heute gibt es hier eine Premiere! Es gibt den ersten Gastbeitrag aus fremder Feder von einer anderen Bloggerin! Sarah bloggt auf Minimalwaste zu den Themen zero waste, Minimalismus und Fair Fashion.

Nachdem sie von verschiedenen Seiten zu hören bekam, dass sich die Investition in Alternativen aus Stoff, nicht lohnt, hat sie sich hingesetzt und ihre Rechenkünste eingesetzt und überprüft ob das tatsächlich mehr Wasser und Energie verbraucht als die Varianten zum Wegwerfen.
Der Beitrag ist ursprünglich auf ihrem Blog erschienen und weil wir so begeistert von den Inhalten sind, haben wir bei Sarah angefragt, ob sie hier als Gastautorin einen kleinen Auftritt mit einem großen Text haben mag. Wir freuen uns über ihr Ja!

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Die Pille? Nein danke, ohne geht es mir besser.

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 Die Kulmine-Frauen leben pille-frei. Das witzige und auch schöne dabei ist, dass sich das jede für sich, schon vor der Zeit bei Kulmine, selbst so entschieden hat. Aus verschiedensten und gleichzeitig ähnlichen Gründen. Der folgende Text ist von einer unserer Mitarbeiterinnen.

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Auch ich habe mich Ende letzten Jahres von der stetigen Begleiterin, der Pille, getrennt.
Meine geschätzte Kollegin und Freundin hat mir den Denkanstoß dazu gegeben, indem sie mich in ihre Sorgen zur Pille eingeweiht hat. So bin auch ich darauf gekommen, dass es vielleicht nicht sein muss, dass ich ein bis zwei Tage im Monat Trübsal blasend in meinem Bett liege und überhaupt nicht weiß, woher diese große Leere in mir kommt. Dass ich mich vielleicht auch nicht mit einer ungesteuerten Wut, die wie aus dem nichts entsteht, herumschlagen muss. Und damit meine ich nicht PMS, denn diese Stimmungen waren zeitlich so gar nicht einzuordnen. 

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Der Zyklus in all seinen Facetten

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Hier kommt der vierte Beitrag für die Reihe zum Thema Pillenfrei! 


Die Schreiberin des Beitrags ist seit zwei Jahren ohne „Pille". Seit sie diese abgesetzt hat, hat sie begonnen, sich das erste Mal wirklich mit alternativen Verhütungsmethoden, der Menstruation, ihrer Weiblichkeit und Sexualität auseinanderzusetzen.

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Ein Geburtsbericht aus Dänemark

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Wie jede Nacht in den letzten Wochen und Monaten werde ich nachts mehrmals wach. „Normalerweise" wegen Krämpfen oder dringendem Pinkelbedarf. Wie können so ein paar Tropfen nur jedes Mal so dringend sein? Schwangerschaft macht's möglich.
Seit ein paar Wochen wecken mich auch manchmal leichte Wehen, die ich dann als Aufforderung für den Toilettengang ansehe.
Als mich diesmal eine leichte Wehe weckt, ist es anders. Blick auf die Uhr sagt 5:21. Ich merke direkt, dass ich gleich auslaufen werde - NFP und Zervixschleimbeobachtung sei Dank.
Also *husch husch* ins Bad und auf Toilette. 
Zwei kleine Schwalle kommen mit der Wehe. Und es ist auch Blut zu sehen.
„Oh, ob das wohl heißt, dass es bald los geht?", denke ich mir noch.
Bis mir einfällt, dass es bei einer Freundin ja auch mit Blasensprung losging und bei ihr dann eingeleitet wurde. Davon abgeleitet wird mir plötzlich klar, dass ich in spätestens zwei Tagen meine Kleine in den Armen halten werde. Ich freue mich, kann mir aber trotzdem irgendwie nicht vorstellen, dass es bald so weit sein soll. Also entschließe ich mich, im Hier und Jetzt zu bleiben.
Einfach mal abwarten, was weiter passiert.

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Jederzeit wieder ins Geburtshaus!

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Schon früh in der Schwangerschaft zeichnete sich ab, dass der Vater meines Kindes in unserem weiteren Leben keine große Rolle spielen würde. Deshalb waren meine Ängste und Gedanken in Bezug auf die bevorstehende Geburt vielleicht ein wenig anders gelagert als bei vielen anderen Frauen:
Würde ich allein sein, wenn die Geburt losging? Wie würde ich zum Geburtsort kommen? Wen würde ich anrufen? Würde ich allein in die Geburt gehen, oder jemanden mitnehmen? Wenn ja, wen?

Zum Glück wusste ich um die prekäre Lage der Geburtshilfe!

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Mein Wunsch: kein Rechtfertigungsdruck über die Wunschgeburt

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Zunächst möchte ich klarstellen: bisher bin ich keine Mutter, hoffe aber, einmal eine zu sein.
In meinem Freundes- und Bekanntenkreis gibt es aber bereits Paare mit einem Kind. Bei einigen ist auch schon ein Geschwisterchen unterwegs. Während vieler unserer Treffen kommt das Gespräch daher irgendwann auf die Frage, wie das Baby denn zur Welt kommen solle.

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‚Kulmine on Tour‘ zu Gast bei Stückgut

Seit Anfang diesen Jahres hat nun auch Hamburg endlich einen Unverpackt Laden. Von Anfang an wollten wir aber nicht nur ein Laden sein, sondern auch eine Plattform zum Austausch über alle Themen im Bereich Müllvermeidung schaffen. Daher bieten wir einmal im Monat einen Vortrag oder Workshop an.

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Ausgeglichener als je zuvor!

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Der Auftakt der neuen Reihe Pillenfrei. Unter diesem Begriff sammeln wir Berichte rund um die Erfahrungen zu hormonellen Verhütungsmitteln. Hier kommt der erste Teil einer Mitarbeiterin von Kulmine. Sie hatte über die Jahre hinweg zwei ganz verschiedene Wahrnehmungen zu Einnahme der Pille und kam dadurch zu der Entscheidung, die Pille abzusetzen.

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Kulmine zum Anfassen

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Bericht zum Workshop am 21. September 2017 in Leipzig.

Petra und ihre Kulmine-Produkte kennenlernen und sich gemeinsam austauschen: wer in Leipzig und Umgebung dazu Zeit und Lust hatte, konnte am Abend im „Beauty & Nature“ Kulmine zum Anfassen erleben und gemeinsam mit anderen interessierten Frauen über die Erfahrungen mit nachhaltiger Menstruation sprechen und sich Tipps von erfahrenen Nutzerinnen holen.

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Tagebuch einer Kulmine-Anfängerin Teil 3: Der Alltag kehrt ein

In diesem Eintrag möchte ich berichten, wie schnell es bei mir ging, in eine gewisse Routine zu finden mit meinen Kulmines.

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Ein Gastbeitrag von Fey: Die vaginale Keimflora

Ein Gastbeitrag von Fey: Die vaginale Keimflora

Die Keimflora der Vagina – ein Thema, das für die allermeisten Frauen*1 irgendwann in ihrem Leben (oft in negativer Weise) Thema ist.
Und doch erlebe ich immer wieder, dass es selten eine kollektive Wissensweitergabe und einen selbstbestimmten Erfahrungsaustausch unter Frauen* gibt, dafür aber noch immer ganz viel Tabu, Scham und Unsicherheit. Dabei ist das schade, weil Vulva und Vagina so faszinierende, kraftvolle und kraftspendende Organe sind. bzw. sein können und eine Vaginalflora im Gleichgewicht ganz viel zu unserem Wohlbefinden beiträgt. 


Im Rahmen meiner Hebammenausbildung hat eine meiner Lehrhebammen ein Referat zur vaginalen Keimflora angestoßen: „Die vaginale Keimflora – ein wichtiges Thema für uns als Hebammen, aber auch einfach für uns als Frauen!" Und so habe ich mit ganz viel Freude aus Fachliteratur und jahrelang gesammeltem Erfahrungswissen, eigenem und dem vieler anderer Frauen*, eine ausführliche Sammlung zum Thema zusammengestellt. Gemeinsam mit den Frauen von Kulmine entstand dann die Idee, diese Wissenssammlung für einen Blogbeitrag aufzubereiten und sie so noch vielen anderen Menschen zugänglich zu machen. Mir ist ganz wichtig, dass dieser Beitrag keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt und ich mich über Ergänzungen, (vielleicht auch ganz andere) Erfahrungen und Austausch darüber freue.


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Kiwi bei Kulmine

Kiwi bei Kulmine

​Ich kenne Petra schon seit vielen Jahre durch ihre Seminare und eines Tages nahm sie mich mit zu Kulmine.
Seitdem helfe ich gerne mit, wenn es ums Zuschneiden geht.

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Tagebuch einer Kulmineanfängerin Teil 2: Jetzt wird's bunt!

Tagebuch einer Kulmineanfängerin Teil 2: Jetzt wird's bunt!

​Ich wusste nicht genau, an welchem Tag meine Menstruation anfängt. Also entschied ich mich, eine weitere Slipeinlage auszuprobieren.
Dieses Mal eine midi Slipeinlage mit Flügeln in der Farbe Ranunkel.
(Also Langeweile kommt bei den Farben ja nicht auf!)

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Tagebuch einer Kulmine-Anfängerin Teil 1

Tagebuch einer Kulmine-Anfängerin Teil 1

Liebe Leserinnen,
ich bin 21 Jahre alt und versuche gerade, mein Interesse an Umweltschutz und Nachhaltigkeit auf eines der intimsten Themen meines Lebens zu erweitern: meine Menstruation.
Nun bin ich es dank toller Freundinnen und einer sehr offenen Mutter gewohnt, über Dinge wie Gefühle, Meinungen, Liebe aber auch über die Menstruation ganz offen zu sprechen.
Durch eine dieser Freundinnen bin ich zu Kulmine gekommen. Aber es hat mich nun doch einige Zeit gekostet, aus der passiven Rolle der Zuhörerin zur aktiven Rolle der Anwenderin zu wechseln.
Jetzt besitze ich seit knapp einer Woche meine ersten Produkte und möchte gerne alle interessierten / skeptischen / neugierigen Frauen an meinen ersten Erfahrungen und ehrlichen Gedanken dazu teilhaben lassen.

— Laura

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Loblied auf die Kulmine

Kulmine, lateinisch von culmen, culminis,
weil sie der Wohltat Gipfel ist.
Von Tampax, Carefree, O.B. und Co
wird weder Umwelt noch Vagina froh.
Tagelanges PMS wird abgelöst von TSS,
und das, wo frau empfindlich ist.
Endlich vorbei die Zeit –
ein Ende hat das Leid!
Kein Juckreiz und auch kein Gestank,
und immer hat man sie im Schrank.
Wer kennt das nicht?!
Kein Tampon da,
es ist Sonntag – war ja klar…
Oft gab es keine andere Wahl,
auf zur Tanke – welch 'ne Qual!
Heut muss frau nicht mehr aus dem Haus,
denn Kulmine geht nie aus.
Auch klebt sie nicht am Schamhaar fest,
besteht dennoch den Rutsche-Test.
Kein Plastikrascheln bei jedem Schritt,
ob längs gefaltet oder quer,
sie ist der Hit.
Tuch auf Tuch plus Wohlgeruch,
doch damit ist es nicht genug,
denn es entfällt beim Liebesspiel
dieses ungute Gefühl:
ich riech' bestimmt und hab ‚ne Binde um,
hoffentlich nimmt er's nicht krumm!
Nicht mit Kulmine die weich und leise,
im Sitzen, Liegen und im Stehen,
stets nasenfreundlich und angenehm,
frau begleitet auf jeder Reise.
Zum Schluss noch ein Plus,
das frau erwähnen muss:
während der Stillzeit ist sie gefragt
als Spucktuch oder Windel jeden Tag –
sie ist ja auch waschbar bis 90 Grad.
Kulmine – der Gipfel der Menstruation!
Ich schwör es dir, ich kenn sie schon!

Anja Waldman
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Über Steine

Über Steine

Es ist ja nicht so
dass uns dauernd 
Steine in den Weg gelegt werden

Nur
sehen wir 
nur
diese Steine

dass sie innen drin
in der Tiefe
hohl sind
können wir
(noch)
nicht erkennen

Anne
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Oh, das sollte "sehr wertvolle Eindrücke" heißen
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06. Januar 2018
Wow, ein sehr toller Bericht! Für mich, 29, die noch kein Kind hat und Krankenhäuser nicht mag, sind das sehr Eindrücke und Informationen. Dankeschön
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Hallo Diana! Ich war auch erst skeptisch und habe bestimmt ein Jahr lang die Tüchlein nur nach dem Pinkeln benutzt. Irgendwann habe ich dann eine Plastikflasche...
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Danke Mela, das ist ja erstmal etwas seltsam , aber ich werde mal mutig sein ??


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