Mela – Kulmine als Herzensangelegenheit

​Ich habe bei Kulmine angefangen, weil ich es befriedigend finde, meine Fähigkeiten für ein Produkt einzusetzen, mit dem ich mich auf allen Ebenen identifizieren kann: vom umweltfreundlichen Produkt bis zu den Menschen, die dabei sind.
Besonders der Kontakt mit Petra macht einfach so viel Freude und ist etwas, wofür mich immer wieder dankbar bin.
Es ist mir eine Herzensangelegenheit.

Was waren deine Gedanken oder Gefühle, als du zum ersten Mal von alternativen Mensprodukten gelesen und gehört hast?
Ich war begeistert. In der Phase, als ich alternative Mensprodukte für mich entdeckt habe, war ich einfach unglaublich neugierig auf alles, was mit dem Thema Weiblichkeit zu tun hat. 


Was war dein schönstes Erlebnis bei Kulmine?
Ich erinnere mich sehr gerne daran, mit Petra und Nina im Zuschneideraum zu sitzen. Die entspannte Atmosphäre, das Rattern der Schneidemaschinen und das viele Lachen und gemeinsame Rumspinnen an neuen Ideen für Kulmine.

Was motiviert dich, weiter zu machen?
Was ich selbst mit Kulmines erlebe, kann auch eine Möglichkeit für andere sein: ein positives Körpergefühl und eine liebevolle Selbstwahrnehmung. Ich trage dazu bei, diese Möglichkeit sichtbar zu machen. Das finde ich toll! 

Was bereitet dir am meisten Freude bei der Arbeit für Kulmine?
Meine Arbeit für Kulmine ist vielfältig und mit der Zeit habe ich immer mehr Verantwortung übernommen. Ich bin für das gesamte Erscheinungsbild zuständig. Das umfasst Grafiken und Fotos, Strukturierung der Inhalte – bis hin zur Entwicklung neuer Ideen, um Kulmine und die Werte dahinter bekannter zu machen. Oft habe ich viele verschiedenen Projekte gleichzeitig im Blick und es macht Spaß, meine Fähigkeiten und Kreativität so umfassend einzusetzen. Manchmal (wenn ich bei Petra zu besuch bin) helfe ich auch beim Zuschneiden und dann habe ich das Gefühl, Kulmine wirklich bei jedem Schritt zu begleiten. 

Was erlebst du als Herausforderung?
Eine Herausforderung ist mein Anspruch an mich selbst als Kommunikationsdesignerin: Kulmine auf dem Markt ein klares Gesicht zu verleihen, das verbunden bleibt mit dem, was Kulmine braucht und vertritt. 

Welche Gefühle verbindest du heute mit alternativen Mensprodukten?
Der Blick auf den Körper hat bei mir auch ein Blick auf mein gesamtes Leben geworfen: was brauche ich wirklich, was ist Ballast, den ich mal über Bord gehen lassen kann? Was macht das Leben leichter und reicher? Da ist es für mich logisch, auch meine Umgebung immer mehr miteinzubeziehen. Wenn ich meinen Körper nicht zumüllen will, will ich das doch auch nicht mit dem Ort wo ich lebe, zum Beispiel. Vielleicht kann man generell auch von natürlichem Respekt reden, der sich immer mehr entwickelt und somit auch Minimalismuns und Nachhaltigkeit als Themen nach sich zieht.

Der Traum von einer friedlicheren Welt – wie trägt Kulmine deiner Meinung nach dazu bei?
Wir verbringen in den Jahren, in denen wir menstruieren, circa ein Viertel unserer Zeit damit. Oder: jede 4. Frau menstruiert gerade. Wenn sich diese Menschen trotz oder vielleicht sogar wegen ihrer Körpervorgänge wohlfühlen und in Frieden mit sich selbst sind, wäre das schon ein großer Gewinn.
Und wer sich selbst wertschätzen kann, kann das auch viel eher mit dem Lebensraum, in der er weilt. Das sieht man ja schön an Kulmine, wie ganzheitlich und stark Wertschätzung wirken kann. 

Was wünschst du dir für die Zukunft von Kulmine?
Die Weltherrschaft 8-) oder wenigstens die Verwirklichung meiner privaten Vision von Kulmine als Kern einer großen Gemeinschaft, die eine alternative, angemessene Menskultur anbietet. 

Eine Spaßfrage zum Schluss: Kulmine erhält 20.000 Euro und diese sollen nur für Kulmine ausgegeben werden. Wofür entscheidest du dich?
Ich freue mich darauf, die Idee vom Menarche-Set auf den Weg zu bringen. Dafür aus einem dicken Budget schöpfen zu können, wäre fantastisch.


Mela Kühnlein ist freiberufliche Kommunikationsdesignerin mit Freude am künstlerischen Ausdruck. Malerei, Tanz und ein Garten gehören für sie zum Leben dazu und geben ihrem Sinn für Organisation und Struktur den kreativen Schub.

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editiert am 12.102017

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