Vorteile Größenwahl Verwendung FAQ

Die Menstruationstasse ist eine wiederverwendbare, gesunde und sichere Alternative zu Tampons und Binden. Andere gebräuchliche Bezeichnungen sind Menstrual Cup, Menstruationskappe, Mooncup, Lunette, Rubycup oder Divacup.

 

Vorteile der Menstruationstasse

 
  • Der natürliche Feuchtigkeitshaushalt und die gesunde Vaginalflora werden nicht gestört.
  • Der natürliche Vorgang des Ausscheidens von Menstruationsblut und Schleimhaut wird im Gegensatz zu Tampons nicht behindert.
  • Umweltfreundlich und günstig: Eine Menstruationstasse hält bei guter Pflege bis zu 10 Jahre und es enstehen während des Gebrauches keine Abfälle: keine Einführhilfen aus Plastik, keine Verpackung und keine Viskose oder Baumwollfasern.
  • Alle Cups bei Kulmine werden aus hochwertigem, medizinischem Silikon hergestellt.
  • Je nach Marke gibt es Messlinien zur Kontrolle der Blutungsmengen.
  • Der weiche Rand kann leicht eingeführt werden und er passt sich im Körper optimal an die Vaginalwände an.
  • Menstruationstassen können bei jedem Sport und anderen körperlichen Aktivitäten getragen werden.

 

Viele Kulmine Kundinnen tragen gerne eine Stoffslipeinlage als doppelten Boden zu einer Menstrutionstasse. Diese Kombination bieten wir auch als Sparset an

 

Wie finde ich den passenden Cup?

Die meisten Hersteller:innen von Menstruationskappen bieten zwei Größen an und meist wird die Empfehlung danach gegeben, wie alt die Benutzerinnen sind oder ob diese schon entbunden haben. Unserer Erfahrung nach spielt beides jedoch eine untergeordnete Rolle und der 30. Geburtstag ist auch kein Grund nun eine große Tasse zu wählen. 

Letztendlich geht es darum, den Cup zu finden, der zu der eigenen Anatomie passt. Also die Größe, die gut in der Vagina sitzt und die persönliche Blutmenge gut auffangen kann. Als einzige allgemeine Empfehlung kann dabei gelten: Ein größerer Cup ist für normale bis starke Blutungen und ein kleinerer Cup ist für leichte Blutungen.

Die hochwertigen Menstruationstassen im Sortiment von Kulmine unterscheiden sich in kleinen Details voneinander, von denen vor allem die unterschiedliche Weichheit des Materials von Bedeutung sein kann. Ob es aber in dieser Hinsicht eine bestimmte Vorliebe gibt für ein weicheres oder stabileres Tässchen, das lässt sich meist erst mit ein bisschen Trageerfahrung beurteilen.

 

Verwendung der Menstruationstasse

Bevor es losgeht!

Vor der ersten Verwendung: Vergewissern Sie sich, dass alle Luftlöcher am oberen Rand der Menstruationstasse offen sind. Waschen Sie den Cup dann mit kaltem Wasser und – wenn Sie wünschen – mit einer milden, unparfümierten Seife mit einem niedrigen Ph-Wert. Bei Bedarf desinfizieren Sie den Cup durch Auskochen in reichlich Wasser (max. 5 Min.).

Achten Sie darauf, dass so viel Wasser im Topf ist, dass der Cup nicht anbrennt. (Er kann auch in einen Schneebesen gelegt werden, so kommt er nicht in Kontakt mit dem Boden des Topfes.)

Nehmen Sie sich für die ersten Versuche ein bisschen Zeit und Ruhe. Waschen Sie sich die Hände und feuchten Sie die Menstruationstasse an. Für die ersten Übungen kann auch ein wasserlösliches Gleitmittel benutzt werden. Statt „Trockenversuchen“ im Vorfeld sollten Sie Ihre Menstruationstasse nur während der Menstruation nutzen. Dann ist das Gewebe weicher und auch das Mensblut sorgt für ein leichtes Einführen und Entfernen.

„Tässchen Origami“

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Cup zum Einführen zu falten. Die üblichste (und einfachste) Faltung ist die sogenannte C-Faltung:


Pressen Sie Ihren Cup zusammen und falten Sie ihn noch einmal in der Mitte. Der obere Rand der Menstruationstasse bildet dadurch ein „C“. Halten Sie die gefaltete Kappe fest und führen Sie den Cup mit dem Rand voran in die Vagina ein.

Ein andere bewährte Möglichkeit  ist die „Muschel“ oder „Punch-Down" Faltung:

Die Faltungen unterscheiden sich vor allem darin, wie klein das Tässchen wird und wie schnell und in welche Richtung es sich in der Vagina entfaltet. Es lohnt sich, ein bisschen zu experimentieren, um die ideale Faltung für sich zu finden. Weitere Faltungen finden Sie zum Beispiel auf der Mooncup Webseite

Den Cup einführen

Sie können die Menstruationstasse stehend, auf der Toilette oder in der Hocke einführen. Manchmal ist es für den Anfang auch hilfreich, ein Bein hoch zu stellen z.B. auf den Rand der Badewanne. Eine leichte Grätschstellung erleichtert das Einführen.

Halten Sie dafür die gefaltete Menstruationstasse fest und führen Sie sie mit dem Rand voran in die Vagina ein. Beim Loslassen der Kappe kann es sein, dass sie sich selbstständig noch besser positioniert. Sie können mit einem Finger einmal um den Bauch der Tasse fahren, um sicherzugehen, dass sie aufgeploppt ist. Ideal sitzt sie dann, wenn sie nicht spürbar ist.

Diese passende Stelle in der Vagina werden Sie beim Kennenlernen Ihrer eigenen Anatomie und durch Übung finden. Der leichte Unterdruck und die Muskeln in der Vagina halten den Cup stabil an der Stelle. Eine Menstruationstasse sitzt meist deutlich weiter vorne in der Vagina als ein Tampon, aber auch das finden Sie am besten für sich selber heraus.

Wird der Stiel beim Tragen als störend empfunden, kann er mit einer Nagelschere gekürzt oder ganz abgeschnitten werden. Durch die Rillen am Bauch des Tässchens, lässt es sich auch ohne Stiel problemlos entfernen.


Tragedauer

Der Cup sollte mindestens 2x Mal pro Tag entleert werden. Bei durchgehender Verwendung ohne Entleeren (zum Beispiel über Nacht) sollten 12 Stunden möglichst nicht überschritten werden. Die optimale Häufigkeit des Entleerens hängt von der Blutungsstärke ab und wird auch in diesem Fall durch Erfahrung entdeckt.

Den Cup ausleeren

Bevor Sie den Cup herausnehmen, nehmen Sie eine bequeme Position ein, z. B. auf der Toilette.

Greifen Sie nach dem Stiel oder dem unteren Teil der Tasse bzw. den Rillen. Sie können mithelfen, indem Sie versuchen, sie leicht herauszupressen. Drücken Sie die Spitze des Tässchens etwas zusammen, um den Unterdruck zu lösen. Eine andere Möglichkeit ist, einen Finger neben die Tasse einzuführen und dadurch Luft in die Vagina zu bringen.
Bewegen Sie die Tasse nun sacht nach unten. Dabei können Sie die Tasse leicht zusammendrücken (ähnlich wie beim Einführen, aber ohne sie zu falten). Die Menskappe kann beim Herausziehen auch leicht hin und her bewegt werden.

Falls Sie das Herausnehmen als schwierig empfinden sollten, gibt es weitere Hinweise in den FAQ auf dieser Seite unten.

Den Cup auswaschen

Leeren Sie den Inhalt des Cups in die Toilette. Falls es Sie stört, dass nach dem Spülen noch kleine Blutreste am Boden der Toilette sichtbar sind, legen Sie vorher ein Stück Klopapier in das Toilettenbecken und leeren das Blut darauf aus. Es wird dann einfach mit dem Papier weggespült. Alternativ können Sie das Blut natürlich auch in das Waschbecken geben. Spülen Sie die Tasse nach dem Entleeren zuerst mit kaltem Wasser aus.

Dann können Sie sie mit warmem Wasser und falls gewünscht mit ph-neutraler Seife auswaschen. Normale, parfümierte Handseife wird nicht empfohlen, da diese Irritationen und Infektionen hervorrufen kann. Für unterwegs gibt es praktische Reinigungstücher oder selbst feucht gemachte Läppchen. Auch trockenes Klopapier kann genutzt werden. Bei der Reinigung geht es vor allem darum, dass die Löcher (einigermaßen) frei sind, damit das Tässchen wieder gut sitzt. Danach kann die Menstruationstasse wieder eingesetzt werden.

Wo der Cup aufbewahrt wird

Spülen Sie Ihre Menskappe sorgfältig am Ende der Menstruation aus. Sie können sie bei Bedarf in einem sauberen Topf in reichlich Wasser auskochen (siehe „Vor dem ersten Gebrauch“). Bewahren Sie den Cup luftzugänglich im beigepackten Aufbewahrungsbeutel oder einem anderen Baumwollbeutel auf. Verwahren Sie die Menstruationstasse nicht in einer luftdichten Schachtel/Dose oder in einer Plastiktüte.

Beachten Sie bitte

  • Nach einer Geburt, solange der Wochenfluss anhält, darf der Cup wegen eines erhöhten Infektionsrisikos nicht verwendet werden.
  • Sollten Sie ein Tässchen in Verbindung mit der Spirale verwenden wollen, wenden Sie sich an eine Gynäkologin/einen Gynäkologen.
  • Der Cup sollte außer Reichweite von Kleinkindern und Haustieren aufbewahrt werden.
 

FAQ Menstruationstassen

Im gefalteten Zustand ist der Durchmesser nicht viel größer als der eines Tampons. Und entfaltet ist sie für die meisten Frauen gar nicht mehr spürbar.

Mit einem sorgfältigen Umgang der informierten Nutzerinnen ist ein Cup vermutlich sauberer als Tampons oder z.B. auch Vibratoren.

Im Vergleich zu einer Packung Einwegbinden oder Tampons mag dies so scheinen. Die kaufen Sie aber jeden Monat, der Cup hält bei guter Pflege jedoch über viele Jahre. Sie geben das Geld einmal aus und je nach vorher gehkaufter Marke, fangen sie nach ca. 6 Monaten an, zu sparen.

Für die meisten Nutzerinnen ist das nicht komplizierter, als das erste Mal einen Tampon zu benutzen. Einen passenden Vergleich finden manche Benutzerinnen auch in dem Umgang mit Kontatlinsen. Es ist nur etwas Neues zu lernen und schon bald sind Sie so schnell wie beim Tamponwechsel. Übung macht die Meisterin!

Es gibt seit ihrer Einführung in den 30er Jahren nur einen einzigen Bericht über TSS in Verbindung mit Menstruationskappen. Das Toxic Shock Syndrom ist außerdem auch bei Männern und bei nicht-menstruierenden Frauen beobachtet worden. Achten Sie beim Einführen oder Herausnehmen auf saubere Finger und dass Sie die Schleimhäute nicht verletzen z.B. mit langen Fingernägeln.

Spülen Sie den Cup immer zuerst mit kaltem Wasser aus, um Verfärbungen und Geruchsbildung durch das Mensblut zu vermeiden. Waschen Sie danach die Kappe sorgfältig mit warmem Wasser und, wenn gewünscht, milder, unparfümierter Seife aus. Sie können unterwegs auch geeignete feuchte Reinigungstücher verwenden. Falls es doch zu Verfärbungen kommt, kann das Tässchen mit Gebissreiniger oder kochendem Wasser und Kaisernatron wieder in den ursprünglichen Zustand gebracht werden. Danach sollte das Tässchen gründlich mit klarem Wasser abgespült werden. Auch in dem Fall, dass es doch einmal zu Geruchsbildung kommen sollte, kann dies angewendet werden.

In Gefahr ist hierbei nicht die Menskappe sondern Ihre Vagina. Die Chemikalien, die im Geschirrspülmittel verwendet werden, können sehr gefährlich für die Schleimhäute sein. Am besten reinigen Sie den Mooncup mit Leitungswasser.

Der Beutel kann bis 30° gewaschen werden.

Der Stiel sollte nicht aus der Vagina herausschauen, da dies sehr unangenehm sein kann. Sollte der Stiel zu lang sein, kann dieser mit einer Schere gekürzt oder ganz abgeschnitten werden. Wir empfehlen dazu eine Nagelschere, da die Klingen sehr dünn sind und dadurch ein genaues Schneiden ermöglichen. Siehe auch die nächste Frage.

Verwenden Sie ein scharfe Schere zum Kürzen (z.B eine Nagelschere) und schneiden Sie den Stiel nicht zu knapp an der Spitze ab. Sonst bekommen Sie einen Trichter und keine Menstruationskappe. Wenn Sie sich beim Kürzen unsicher sind, schneiden Sie kurze Stücke ab, bis die ideale Länge erreicht ist. Die Kanten des verbleibenden Stiels können abgerundet werden, indem sie schräg abgeschnitten werden.

Auch junge Mädchen können Menstässchen verwenden. Wir empfehlen, die kleinere Variante zu testen. Jüngere Mädchen, besonders vor dem ersten Geschlechtsverkehr, benötigen am Anfang etwas mehr Übung. Sie lernen ihre eigene Anatomie gerade kennen und die Vaginalcorona (sonst oft „Jungfern"-häutchen genannt) kann je nach Ausprägung einen engeren Vagina-Eingang formen. Wir empfehlen jungen Frauen, sich viel Zeit zum Üben während der Menstruation zu nehmen, da zu dieser Zeit die Vagina dehnbarer ist und das Menstruationsblut gleichzeitig als Gleitmittel fungiert. Sollte sich das Tässchen doch als ungeeignet erweisen, empfehlen wir die Levantiner-Schwämmchen.

Auch wenn Sie sehr lange Fingernägel haben, können Sie die Menskappe wahrscheinlich ohne Probleme benutzen. Wenn Sie das Tässchen das erste Mal verwenden, werden Sie die beste Methode finden müssen, um die Kappe einzuführen und herauszunehmen, ohne sich dabei selbst zu kratzen. Je nach Länge erleichtern die Nägel sogar das Greifen der Rillen. Bedenken Sie, dass Sie speziell bei langen Nägeln besonders auf die Hygiene achten. Denn der Bereich unter den Fingernägeln besonders geeignet ist zur Vermehrung von Bakterien, deshalb waschen Sie die Hände auch im Bereich der Nägel sorgfältig, bevor Sie die Menstruationskappe berühren.

Es ist mittlerweile bekannt, dass Sie infiziertes Blut in der Toilette hinunterspülen können, da das Virus wirkungslos wird, wenn es mit Wasser vermischt wird. Wenn Sie Ihren Cup an einem Ort ohne Toilette entleeren müssen, z.B. beim Camping oder beim Wandern, denken Sie daran, Ihr Blut mit Erde oder Sand abzudecken, damit niemand damit in Berührung kommt. Nur frisches Blut überträgt das Virus, wenn Blut über einen gewissen Zeitraum Kontakt mit Luft hatte, stirbt das Virus ab.

Zuerst einmal: Entspannen! Um die Menstruationskappe zu entfernen, müssen Sie die Vaginamuskeln entspannen und ruhig atmen. Wenn Sie im Moment nur an das Entfernen der Tasse denken, kann das zu Anspannung führen. Warten Sie einfach eine Stunde und beschäftigen Sie sich mit etwas anderem. Wenn Sie Bedenken haben, dass die Tasse in der Zeit überläuft, benutzen Sie eine Slipeinlage zur Sicherheit.

Versuchen Sie, eine Position zu finden, die Ihnen eine leichte Entfernung der Kappe ermöglicht – dank der Schwerkraft rutscht sie bereits weiter nach unten, wenn sie gut gefüllt ist. (In manchen Fällen rutscht die Kappe während der Nacht nach oben. Ist dies der Fall, warten Sie eine halbe Stunde nach dem Aufstehen, bevor Sie die Tasse entfernen.)

Viele Frauen entfernen sie, während sie auf der Toilette sitzen. In dieser Position ist die Vagina geöffnet und während des Sitzens ist es einfacher, zu entspannen. Möglich ist es auch, sich in einer hockenden Position auf den Boden (oder in der Dusche) zu setzen, als würden Sie im Freien pinkeln.

Wenn Sie den Stiel oder die Rillen tasten können, ziehen sie vorsichtig die Kappe daran etwas nach unten. Ziehen Sie nicht in einer geraden Linie nach unten, sondern bewegen Sie die Tasse dabei leicht hin und her. Sie sollten dabei keine Schmerzen haben. Wenn Sie den Stiel oder die Rillen nicht erreichen, können Sie auch – wie beim Stuhlgang – den Beckenboden etwas nach unten pressen, so dass Ihnen die Kappe entgegen kommt.

Sie können sich das Entfernen erleichtern, indem Sie mit Ihrem Zeigefinger entlang der Vaginawand bis zum oberen Rand der Menstruationskappe fahren. Drücken Sie dann mit dem Finger gegen die Menskappe und lassen Sie Luft in das Tässchen. Manchmal kann man dabei ein Geräusch hören, wenn sich der leichte Unterdruck löst.

Dann können Sie mit Hilfe des Daumens das Tässchen ergreifen und es vorsichtig runter ziehen. Wenn es sich am Vaginaausgang befindet, drücken Sie die Tasse etwas zusammen. Dadurch verhindern Sie, dass auf die Schleimhaut Druck ausgeübt wird.

Es kommt Ihnen vielleicht so vor, also ob sie mit viel Kraft ziehen müssen, aber nach einiger Übung werden Sie feststellen, dass es eher eine Frage der Technik als der Kraft ist. Mit etwas Übung wird Ihnen das Einführen und Entfernen ganz schnell und einfach gelingen.

Es ist empfohlen die Verwendungsdauer bei durchgehender Verwendung von 12 Stunden ohne Entleerung nicht zu überschreiten. Im Falle einer Überschreitung sollten Sie Ihren Gesundheitszustand beobachten, da das Risiko einer Infektion steigen kann.

Sollten Sie tatsächlich die Kappe nicht entfernen können, dann können Sie auch erstmal eine Ihnen vertraute Person um Hilfe bitten.

Ansonsten konsultieren Sie bitte Ihre Gynäkologin oder Ihren Gynäkologen. Laut unseres Wissens ist dies aber nur in sehr seltenen Fällen nötig – wie in einem Falle eines Produktionsfehler einer Kappe, bei der die Luftlöcher fehlen.

Der Muttermund ist der Eingang zur Gebärmutter durch den das Menstruationsblut durch eine kleine Öffnung in die Vagina fließt. Der Muttermund befindet sich im oberen Teil der Vagina. Die meisten Frauen können ihn ertasten. Erkennbar ist er daran, dass er ein kleiner Knubbel mit Grübchen (wie z.B. bei einer Kirsche) ist.

Die Menskappe sollte im Idealfall unterhalb des Muttermundes sitzen, um zu verhindern, dass Blut daran vorbeifließt.

Bei manchen Frauen bewegt sich der Muttermund während der Menstruation nach unten. Normalerweise befindet sich der Muttermund relativ hoch in der Vagina und die Menskappe wird in den unteren Teil eingeführt, der Muttermund bleibt also über der Menstruationskappe.

Bei manchen Frauen sinkt der Muttermund nach der Geburt eines Kindes. Wenn sie schon mehrere Geburten hatten oder erst vor kurzem geboren haben, kann es empfehlenswert sein, Ihre Vaginamuskulatur zu trainieren. Gut trainierte Vaginamuskeln erleichtern die Verwendung des Cups und verhindern Inkontinenz! Das Trainieren der Vaginamuskeln ist für Frauen nur dann hilfreich, wenn sinnvolle Übungen eingesetzt werden. Wir empfehlen das Training mit qualifiezierten Trainerinnen.

Direkt nach einer Geburt, solange der Wochenfluss anhält, darf der Cup wegen eines erhöhten Infektionsrisikos nicht verwendet werden.

Das kann verschiedene Gründe haben, wir nennen hier die häufigsten.

  • Stellen Sie sicher, dass das Tässchen komplett entfaltet ist. Dazu fahren Sie mit einem Finger außen um den Bauch der Kappe. Sollte es sich nicht entfaltet haben, probieren Sie ein paar Kniebeugen, oder den Cup ein wenig in der Vagina zu drehen. Sollte es dennoch nicht aufploppen, nehmen Sie ihn heraus und führen Sie ihn erneut ein.
  • Das Auslaufen von Menstruationsblut ist häufiger bei Frauen, deren Muttermund während der Menstruation tiefer liegt oder die Tasse zu tief eingeführt haben (bis zum Muttermund oder darüber). Überprüfen Sie, dass die Kappe unter dem Muttermund liegt. Bei manchen Frauen liegt der Muttermund tatsächlich in der Menstruationskappe.
  • Bei manchen Frauen sammelt sich beim Wechseln des Cups ein bisschen Blut an den Wänden der Vagina. Nachdem die Tasse wieder eingesetzt ist, laufen diese Reste heraus, da Tässchen nicht aus saugendem Material bestehen. In diesen Fall nutzen viele Frauen eine zusätzlich Stoffslipeinlage.

Sollten Sie weiterhin Probleme mit dem Auslaufen haben, können Sie gerne Kontakt mit uns aufnehmen.